Endspurt...

Dienstag, 02.12.2014

Hallo Zusammen,

bei mir ist jetzt Endspurt angesagt. In Zwei Wochen und einem Tag bin ich wieder in Deutschland. Natürlich gehe ich mit einem Weinendem aber auch mit einem Lachenden Auge nach Hause.

Was ich vermisse werde von Ghana ist:

- den Haufen Mädchen und Jungs hier im Haus

- Natürlich die Kinder aus meinem Projekt

- einfach an die Straße zu stehen und mit dem Tro-Tro zu fahren ohne Fahrplan nach Zeit

- die Nudelfrau und der Reismann an der Straße um die Ecke

- den Strand

- die wärme

- die freundlichkeit und hilfsbereitschaft der Leute auf der Straße

- Orangen zu trinken

 

 

Was ich sicherlich nicht vermissen werde ist:

- die Wäsche von Hand zu waschen

- Stromausfall

- Kaltes Wasser zum Duschen

- Karkalaken

- mich jeden Abend mit Autan einzusprühen

- das Geschirr mit der Hand abzuspülen

- Ghana-Time

 

Auf was freue ich mich schon wieder wenn ich zu Hause bin:

- auf Mamas essen

- auf richtiges Fleisch

- Wasser mit Kohlensäure

- auf die Waschmaschine

- richtige Straßen

 

Zum Schluss noch ein paar Bilder, den Bilder sagen mehr als 1.000 Worte...

 

...vom Projekt...

 

...vom Haus...

unsere gute Seele hier im Haus Alice, Sie sorgt dafür dass das Haus sauber ist

Dies ist mein Zimmer

unsere koordinatoren Penny und Samuel

die verrückte Bande aus dem Haus

Naja, ich glaube dazu muss ich nicht viel sagen :D

 

 

...von meiner Tour nach Takkoradi und Kumasi...

 

...Allgemeines...

 

 

Ich brauche eure Hilfe

Donnerstag, 23.10.2014

Hallo Zusammen,

leider ist die Hälfte meines Abenteuers schon vorbei. Das Leben hier wird immer „enger“. Mit 24 Mädchen im Haus ist immer Trubel angesagt. Man hat immer jemanden um sich herum. Manche schließen sich schon im Badezimmer ein um einfach mal alleine zu sein. So viele Menschen um mich herum bin ich von zu Hause gar nicht mehr gewohnt und wenn es Trubel gibt, dann sorge ich ja meistens dafür :D.

Am Wochenende war ich auf Tour. Ich war bei den Shai-Hills. Dort sind wir 12 Kilometer durch Küstensavannnenlandschaft gelaufen. Danach sind wir ein Berg hoch geklettert um auf eine Aussichtsplatte zu gelangen. Dies war sehr schweiß treibend, vor allem noch bei dieser Afrika Hitze. Die Aussicht war wunderschön, man meinte echt man schaut über ganz Ghana. Dort haben wir erst mal eine Weile gerastet und wollten eigentlich gar nicht mehr runter, den wir wussten das wir alles wieder zurück laufen müssen.

->Für mein Trainer: Ja Jürgen ich bin an einem Tag 24 Kilometer gelaufen und bin 20 min. ein Berg hoch geklettert <-

Danach ging unsere Tour weiter zu den Wli Waterfalls in Hohoe. Diese Fahrt gestaltete sich sehr schwierig für uns. Den uns hat der Tro-Tro Fahrer verarscht. Er wusste genau wohin wir wollten und wir haben ihn auch mehr mals während der Fahrt gefragt wie lange es noch dorthin dauert. Nachdem es schon dunkel geworden ist, haben wir ein Mann im Tro-Tro gefragt und der meinte dann zu uns, dass das Tro-Tro dort nicht hin fährt. So hat er uns an der nächsten Taxistation raus gelassen. Es war dunkel, wir waren in einer fremden Stadt und 20 Männer kamen auf uns zu gelaufen. Ich bin ehrlich, in dem Moment war mir nicht zu lachen. Wir sind nur schnell in ein Taxi gestiegen, für das wir wahrscheinlich viel zu viel bezahlt haben. Egal wir wollten einfach nur ins Hotel gelangen. Neun uhr abends haben wir das auch endlich geschafft. Das kleine Resort wird von einem Deutschen Ehepaar betrieben und ist echt schön hergerichtet. Am nächsten Tag sind wir dann zu dem Wli Waterfall. Was echt wunderschön war. Nach unserer Tour haben wir dann erst noch schön Mittaggegessen, haben uns für Currywurst mit Pommes entschieden. Da wir wussten das uns eine 6 stündige Heimreise bevorsteht, sind wir auch am Mittag gleich los nach Hause. Um halb zehn am Abend waren wir dann endlich in unserem wohl behüteten zu Hause angekommen.

Tiere bei den Shai Hills

Unser Aufstieg

 

Unsere Aussicht

Unsere Unterkunft bei den Wli Waterfalls

 

  Wli Waterfall

 

Auch schön ist, dass ich nicht mehr alleine im Projekt bin. Habe eine neue Freiwillige zu mir bekommenJ. Zurzeit passiert auch einiges in meinem Projekt. Das Gebäude bekommt eine richtige Aussenfasade, die ganz kleinen bekommen ein neues Dach. Denn  wenn es geregnet hat, konnte keiner in den Raum weil es reingeregnet hat. Die Klasse 4 A und 4B haben ein großes Klassenzimmer zusammen. Die Lehrer können sich so zu sagen sehen beim Unterrichten der eine auf der einen Seite, der andere auf der anderen. Dort wollen wir eine Trennwand rein ziehen, dass beide Klassen mehr Ruhe haben zum Lernen. Zudem haben wir neue Holzplatten gekauft für die Tafeln, die wir mit spezieller schwarzer Farbe angestrichen haben. Den auf vielen Tafeln kann man weder schreiben, noch irgendetwas lesen. Das Geld kommt von Freiwilligen die ebenfalls in dem Projekt waren, die immer noch von zu Hause fleißig Spenden sammeln.

Was immer noch fehlt und echt notwendig ist, wären Fenster. Das komplette Schulgebäude ist offen. Kein Klassenzimmer besitzt Fensterglas, Fensterrahmen oder Türen. Dadurch ist es in jedem Raum sehr laut, da man den Unterricht von den anderen Klassen hören kann. Auch wenn es regnet, müssen alle Schüler sich in eine Ecke zwängen, damit keiner nass wird.

Da mir die Schule, die Schüler und die Lehrer sehr ans Herz gewachsen sind, möchte ich das unbedingt verwirklichen. Würde mich sehr darüber freuen wenn ihr mir dabei hilft. Über eine Geldspende von euch würde ich mich sehr freuen und die Schule auch.

 

Ich würde euch bitten sämtliche Spenden an meine Projektpartnerin Simone zu überweisen, da wir alles über ein Konto abwickeln wollen. Vielen Dank.

 

Inhaber: Simone Knaup

Kontonr.: 1032622548

BLZ: 12030000

Institut: DKB

 

An den Fenster sind nur Netze angebracht, damit nicht so viel Dreck reinfliegt. 

Die Kinder beim wöchentlichen Beten und singen. Im Hintergurnd seht ihr ein Klassenzimmer ohne "Fenster"

Dies ist das "Doppelklassenzimmer"

Deutsche Schule – Ghanarische Schule

Montag, 29.09.2014

Wie ihr ja schon bereits wisst bin ich hier in Ghana und arbeite an einer Schule. Zurzeit besuchen ca. 900 Schüler die Schule vom Alter zwischen 3-16 Jahren. Natürlich sind mir auch schon einige Unterschiede aufgefallen.

Am morgen früh wird nicht wie in Deutschland einfach in das Klassenzimmer geschlendert sondern es wird sich nach Klassen aufgestellt und in die Klassen marschiert. Davor wird aber noch die Nationalhymne von Ghana gesungen. Wenn der Lehrer das Klassenzimmer betritt stehen alle Schüler auf um den Lehrer zu begrüßen und es wird sich erst wieder hingesetzt wenn es der Lehrer sagt. Das wird zwar auch vereinzelt in Deutschland gemacht, aber die Schüler setzten sich unaufgefordert einfach wieder hin. Auch wenn ein weiter Lehrer das Klassenzimmer betritt stehen wieder alle Schüler auf um diesen zu begrüße und warten wieder bis Sie sich hinsetzten dürfen.

Im Unterricht selbst, muss der Schüler aufstehen wenn er was sagt. Wenn es richtig war was er gesagt hat sagt der Lehrer „Clap for him/her“ und dann klatscht die ganze Klasse. Das finde ich ein super ritual und finde sowas könnte man auch in Deutschland einführen zu mindestens in den unteren Klassen. Auch hier in Ghana gibt es „Spaßvögel“ in den Klassen. In Deutschland bekommt ein „unruhe-Stifter“ einen Klassenbucheintrag, Strafarbeit oder muss nach sitzen. Hier in Ghana muss der Schüler nach vorne kommen, in die Ecke knien, Kopf an die Wand und Hände nach oben strecken. Und dann sitz er da halt mal eine Weile. Natürlich darf man auch nicht vergessen, dass viele Schüler geschlagen werden. Die freuen sich als schon richtig wenn ich bei denen im Unterricht bin, weil Sie dann genau wissen Sie werden nicht geschlagen so lange ich da bin. Manchmal fühle ich mich wie ein Schutzschild für die Schüler, aber leider kann ich nicht in jedem Klassenzimmer gleichzeitig sitzen. Denn vor meinen Augen wurde bis jetzt kein Kind geschlagen und ich hoffe das bleibt auch so. Ich wüsste nämlich nicht was ich machen würde wenn ich das sehe.

Dadurch dass die Kinder als von den Lehrer geschlagen werden, haben Sie größeren Respekt oder einfach nur Angst vor den Lehrern. So tun Sie alles was der Lehrer will. Zum Beispiel in der Pause gibt es einen kleinen Bereich für die Lehrer zum Sitzen und wenn die Hunger bekommen, stehen Sie nicht auf um sich was zu holen, nein. Sie rufen sich einen Schüler her, geben ihm Geld und der Schüler holt dann das Essen für den Lehrer. Auch wenn die Lehrer Müll haben entsorgen es die Schüler. Auch Taschen/ Hefte und Bücher werden von den Schüler getragen. Auf Deutsch gesagt die Schüler sind die „Bimbos“ von den Lehrern und die Schüler machen dies ohne wiederworte. Wenn ich da an meine Schulzeit zurück denke und ein Lehrer zu mir gesagt hätte, ich soll ihm was zum essen holen, hätt ich ganz schön dumm geschaut und erst mal gefragt warum?

Was ich auch total faszinierend finde hier können die meisten Leute auf Kommando schlafen. Jetzt weiß ich auch warum. Ich bin ja hauptsächlich bei den ganz Kleinen in der Schule und dort heißt es halt einfach mal, so Kopf auf den Tisch und geschlafen wird und dann müssen Sie schlafen. Und die Lehrer schlafen auch halt mal gerne. Ich stell mir des grad vor wie ich in Wasenweiler in den Kindergarten laufe und die Erzieherinnen einfach mal schlafen :D.

Wie ihr seht gibt es hier einige Unterschiede in der Schule und so langsam wird mir bewusst, dass ich eine gute Schulzeit genießen durfte.

 

Essen in der Schule- Reis, Spagetti, Salat mit schafer Soße

Im Klassenzimmer 

Betreuerin der Kleinen

 Eine der ganz Kleinen 

Mein Leben in Ghana

Mittwoch, 17.09.2014

Mein Tagesablauf in Ghana:

Natürlich gehört mein Projekt dazu. Bin jeden Tag in der Schule, im Kindergarten. Sobald ich nur den Schulhof betrete schreien die Kleinen im Chor "Obruni". Zunächst werde ich dann von allen angefasst und alle wollen umarmt werden. Zur Zeit lernen wir gerade das ABC zu schreiben. Was ich öfters mal als schwirig erweist, da manche Kinder einfach noch müde sind und auf dem Tisch schlafen. Aber heute waren alle wach, da wir mit Wasserfarben gemalt haben. Danach sah zwar das "Klassenzimmer" nicht mehr wie vorher aus. Die ganzen Tische und Stühle waren voller Farbe. Auch die Eltern werden sich bedanken, da die Kinder auch gerne auf ihrer Schuluniform gemalt haben.

Auch gehe ich gerne mal mit den Lehrern in den Unterricht vorallem in Englisch und Twi. Letzte Woche war ich auch die Hauptaktration auf dem Schulhof, eine weise die Reis und Nudeln mit den Händen isst. Leider kann ich das nicht so gut und die hälfte des essens lag auf dem Boden. Die Lehrer haben sich vor lachen nicht mehr bekommen.

Was für mich auch ganz neu war und was in Deutschland nicht gibt. Wenn die Schüler zur Schule kommen, stellen Sie sich in Reihen auf nach der Klasse. Ein Lehrer hält eine Predigt. Zuerst wird gebetet und die Nationalhymne gesungen. Dann spielen ein paar Schüler die Trommel, dann gehts los. Alle fangen an auf er Stelle zu maschieren und zu singen. Dann zeigt ein Lehrer auf eine Reihe, d. h. die dürfen dann im Takt und mit Singen zur Klasse maschieren.

 

Auserhalb des Projektes wird es auch nie langweilig. Wir sind zur Zeit 18 Mädls im Haus. Da ist immer was angesagt. Am Abend dann gehen wir gerne vor die Tür und treffen die Jungs, die von hier sind. Mit den Jungs gehe wir auch immer feiern. Die sind echt alle super nett und da die kein Deutsch können, muss ich Englisch besprechen. Natürlich wurde ich von ihnen auch schon ausgelacht, aber egal Sie verstehen mich. Waren diese Woche auch bei einem zu Hause und haben zusammen gekocht. Wie das in Ghana üblich ist, tanzt man gerne. So haben die Jungs in der Küche gekocht und dabei getanzt. Wir waren eigentlich nur in der Küche und haben aufgepasst dass das Essen nicht zu scharf wird. Denn bei schärfe darf man nach dem Ihreren ermessen nicht gehen. 

 

 

Obruni:)

Donnerstag, 04.09.2014

Ja von allen Seiten hört man nur Obruni. Obruni heißt im Deutschen weiser Mensch. Vorallem die Kinder rufen dies einem gerne zu und winken dann.

Am Wochenende ware ich auf der Cape Coast Tour. Dort waren wir die Sklavenburg besichtigen. Einfach nur unglaublich. Wir waren in der Zelle wo die Europäer rein kamen und in der Zelle von den "schwarzen". Die von den Europäer war viel größer und die hatten viel mehr Licht. Von den schwarzen war einfach nur extrem dunkel und klein. Nach der Besichtigung sind wir zu unsere Unterkunft gefahren, KO-SA. Die war dirket am Strand. War schön zu Essen und dabei direkt aufs Meer schauen zu können und einschlafen mit Meeres rauschen.

Am nächsten Tag ging es früh weiter. Wir sind in den Kakum National Park gefahren. Dort sind wir über sieben Hängebrücken gewandert. Die Aussicht war einfach nur der Hammer, man Blickte auf einen Wald in dem ganz viele Affen wohnen. Leider haben wir keinen gesehen.

Aber Bilder sagen mehr als 1000 Worte:

Die Sklavenburg

  Unsere Unterkunft

 Schlafraum 

 Die Anlage 

Der Kakum National Park

Neue Erfahrungen

Mittwoch, 27.08.2014

So nun bin ich schon über zwei Wochen hier. Und die Zeit rast hier unglaublich schnell. So langsam weis ich auch wo was ist und in welche Richtungen ich mit dem Tro-Tro fahren muss. Tro-Tro fahren ist mittlerweile was ganz normales für mich.

In meinem Projekt ist leider noch nicht so viel los, da immer noch Sommerklassen sind. Die normale Schule fängt am 08.09. wieder an, darauf freue ich mich schon sehr. Aber trotzdem habe ich ab und zu unterricht. Die Kinder können jetzt auch schon "Alle meine Entchen" singen. Auch haben Sie schon von meinen vorgänger "Oh Tannenbaum" und "Bruder Jakob" gelernt. Auch habe ich mit einem Schüler ein Gespräch gehabt. Sein Name ist Bisak und er ist 12 Jahre alt. Er will unbedingt ganz viel Deutsch lernen, da er mal irgenwann in Deutschland Fußball spielen will, am liebsten beim FC Bayern. Den er will "ein bisschen" Geld verdienen, dass es seiner Familie besser geht. Und er meinte auch zu mir in Deutschland ist alles besser und dort gibt es immer für alle genug zum Essen. Auch war er der Meinung das es in Deutschland keine armen Menschen gibt. Und er will eben auch Geld bekommen und dies dann seiner Mutter geben das Sie und seine Geschwister ein besseres Leben haben. Das Gespräch ging mir richtig ans Herz. Vorallem das ein 12 jähriger Junge schon so bewusst weis, wie seine Situation hier ist und sich so um seine Familie kümmert. Ich meine ich in dem alter habe da schön noch mit meinen Barbies gespielt und die Welt war in Ordnung. Das hat mich doch sehr mitgenommen.

Das ist Bisak

 

Am Dienstag wurden ich und noch einem aus meinem Projekt zu einer Lehrerin aus meiner Schule eingeladen. Da in Accra ein großes Fest stattgefunden hat. Das Fest war zu Ehren an die Toden die an Hunger gestorben sind und das Sie im Himmel nicht mehr hungern müssen wird Maismehl auf die Straße geschmissen. Zu erst waren wir bei der Lehrerin zu Hause, da es so mega geregnet hat. Allein schon zu Ihrem Haus zu gelangen, mussten wir die Schuhe ausziehen und durch ein mega Pfütze laufen. Ihre ganze Familie war da und hat gekocht. Wir haben lauter Ghanische sachen zum essen bekommen, nur leider konnte wir davon nicht all zu viel essen, da es so scharf war, das ich glaub die nächsten drei Tage keine Geschmachksnerven mehr hab. Trotz dem Regen hat die Familie im Regen getanzt und war so gut drauf. Auch durfte ich Maismehl stampfen, es diente glaub eher zu denen ihrer belustigung, weil ich das noch nie gemacht hab und mich angeblich angestellt hab wie der letzte Mensch. Was ich auch erschrecken fand, das Haus bestand einfach aus einem etwas größeren Raum wo ca. 8 Menschen drin leben. Troz dem Regen sind wir über Stock und Stein gelaufen um an den Park zugelangen, wo der ehemalige Präsident beerdigt wurden ist. Wir mussten teilweise über so ein "Matsch" Berg laufen der voll war mit Steinen und uns schon das Wasser entgegen gelaufen ist und dies mussten wir mit Flip-Flops bewältigen.  Dann waren wir noch am unabhängigkeits Tor. Das Tor symbolisiert eben die unabhängigkeit von Ghana. Diese Plätze waren echt sehr schön aber ich war von oben bis unten Nass, wir hatten ja kein Schirm:D. Danach sind wir direkt zum Festival. Da laufen die Männer in komplett rot rum mit Trommeln und singen immer das gleiche Lied und zwischen drin läuft der "Prinz" (der Boss von dem Viertel). Über all standen Menschen und haben getanzt und musiziert. War echt ein abgefahrenes Erlebnis.

Maismehl mit einer sehr scharfen Fischsoße

Da wurde getanz im Regen

Beim Festival 

Ich beim Maismehl stampfen

 

Eine sehr neue, ungewohnte erfahrung habe ich hier in unserem Haus auch schon gemacht. Und ich glaube auch das dies meine Mama ein wenig zum lachen bringt. Wir haben keine Waschmaschine, das heißt ich muss von Handwaschen. Dies habe ich nun auch schon einmal gemacht nur leider habe ich die Wäsche draußen aufgehangen und die Vögel fanden es witzig, die frisch gewaschene Wäsche wieder dreckig zu machen. So konnte ich alles noch mal neu Waschen. Ja Mama nun kann ich meine Wäsche auch von Hand waschen:) Auch mit 15 Mädls und 1 Jungen ist immer was geboten hier im Haus. Wir gehen immer schön auf Karkalaken jagt, die meistens unser Jungen töten und entsorgen muss. Ansonsten müssen unsere Watchis ran und die Tiere im Haus entsorgen. Watchis sind unsere aufpasser, es ist immer einer da und achtet darauf das kein fremder ins Haus kommt. Auch wenn wir abends weg gehen müssen wir Ihnen sagen wohin wir gehen, dass Sie bescheid wissen, falls irgendetwas ist.

So nun noch ein paar Bilder:-)

Zimmer 8, wir drei sind zusammen in einem Zimmer

Gruppenbild mit unserer Putzfrau

 Im Tro-Tro 

 

unsere Straße

 Der Weg zu meinem Projekt

Eine Frau die unbedingt mit uns ein Bild machen wollte

 

 

Auf der anderen Seite

Donnerstag, 14.08.2014

Eine ganze neue Situation erlebt man hier, einmal auf der andren Seite zustehn. Hier werde ich ständig angeschaut und Kinder winken, lachen und freuen sich wenn Sie von einer "weisen Frau" umarmt werden. Es ist schon ungewohnt von allen angeschaut zu werden, doch dieses mal bin ich die jenige mit der andren Hautfarbe.

Jetzt endlich kann es richtig los gehen. Habe meinen Koffer heute endlich bekommen und bin richtig froh mal "andere" Sachen anziehn zu können. Meine erste Wahl viel gleich auch meine geliebte Joggin-Hosen und mein Manuel Neuer T-Shirt.

Heute war ich auch zum ersten mal in meinem Projekt. Von meinem Haus sind es ungefair 15 min Tro-Tro fahrt. Was ein Tro-Tro ist? Das sind klein Busse und die Richtung der Fahrt wird aus dem Fenster geschriehen. Ich bin so ziemlich an der ärmsten Schule von unseren Projekten. Am Anfang war ich einfach nur erschrocken. Es sieht aus wie ein Rohbau von einem Haus, es gibt keine Türen und kein Fenstergals, da herrscht ständiger durchzug. Auch kann man von einem Klassenzimmer in das andere schauen und mit hören. Die Lehrer dort und der Schulleiter sind echt super nett und ich wurde herrzlich aufgenommen. Sogar ein Lehrer kann ein bisschen Deutsch, das mich sehr gefreut hat. Da zur Zeit Sommerferien hier in Ghana sind, ist die Schule nicht gut besucht, nur ein paar Kinder die freiwillig kommen. In der Schulzeit, hat der Schulleiter gemeind, das es ca. 900 Schüler sind. Wenn die Schule wieder richtig los geht, darf ich mir eine Klasse aussuchen wo ich gerne hin will. Auch werde ich in den 4,5,6 Klasse Deutsch unterrichten, alle Kinder wollen Deutsch lernen dort. Die wollen auch keine perfekte Grammtik lernen, sonder einfach ein paar Wörter wie zum Beispiel wie das ganze Obst heißt oder die Farben.

Was mir hier am meisten fehlt ist FLEISCH. Ich weis ich bin noch nicht lange hier aber ich Träume jetzt schon von Wiener Schnitzel und "Belledin" Lyoner. Es gibt kaum Fleisch hier und wenn man sieht wie das auf dem Markt verkauft wird (in der prallen Sonnen liegend und voller Mücken) verzichten man doch lieber darauf.

Hier habe ich schon mal die ersten Bilder für euch:)

Hier sitzen wir alle zusammen beim Essen

Hier haben wir "neuen" ein Trommelkurs beim David

Meine erste Ghanische Mahlzeit Red-Red, Bohnen mit Palmöl, Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln

Plantanes - Kochbananen

Das ist das Haus wo ich wohne

Das ist das sogenannte "Maggi-Haus" - in dem Haus ist wie ein Markt wo relativ alles angeboten wird

 

 

Ankunft in Ghana

Montag, 11.08.2014

Hallo Zusammen,

gestern Abend war es endlich so weit. Wie gewohnt sind wir ein bisschen zu früh an den Flughafen nach Frankfurt gefahren. Und danach gestalltete sich auch der Trip grad schön anstrengend. Zuerst ist der Flug zuspät los gegangen und ich schob schon panik das ich den anschluss Flug nicht bekomme, aber ich habe die Stunde Zeit verschiebung verpeilt:D

Der weiter FLug von Lissabon hatte auch fast eine Stunde verspätung, die Deutsche pünktlichkeit wie ich es gewohnt bin war dahin. In Ghana mit 1 1/2 Stunde verspätung bestätigte es noch mehr, die Leute arbeiten hier ganz gemütlich. Der Flughafen erinnerte mich mehr an eine große Garage. Nachdem auch nur die hälfte der Köffer hier angekommen sind, habe ich bis jetzt auch nur einen, angeblich bekomme ich den Zweiten morgen (das hoffe ich schwer sonst habe ich nichts zum Anziehen). Aber das war noch nicht alles, da in Accra heute extrem viel Verkehr war, durfte ich zwei Stunde auf mein Betreuer warten der mich abholte, danach haben wir noch über eine Stunde zum Haus gebraucht.

Hier im Haus mit ganz vielen Mädls und einem Jungen ist gan schön was las. Alle machen einen sehr netten Eindruck und ich bin schon gespannt was noch so los sein wird.

Das wars für den Anfang:)

 

Liebe Grüße Melanie

Bald gehts los:)

Dienstag, 05.08.2014

Hallo zusammen, in diesem Blog möchte ich euch die nächsten 4 Monate über mein Auslandsaufenthalt in Ghana berichten. In Ghana werde ich direkt in der Hauptstadt Accra mit anderen freiwilligen Helfern zusammen wohnen. Dort vor Ort arbeite ich an der Wisdom Complex School in der "Abteilung" Kindergarten.

In genau 6 Tagen gehts los und so langsam steigt die nervosität. Hat man an alles gedacht, was braucht man noch, passt alles in den Koffer und wie wird es dort sein. Zum Glück habe ich schon ein paar gute Tipps von Marco Kraft bekommen, der ebenfalls in Ghana ist bzw. war.

 

So das waren für den Anfang ein paar Eckdaten. Mehr gibts dann wenn ich in Ghana bin:)

 

Liebe Grüße Melanie